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Förderung durch die KfW Bank "Barrierearme Stadt"

Förderung durch die KfW Bank "Barrierearme Stadt"

 

Finanzierung von Rollstuhlrampen im öffentlichen Bereich


Die KfW Förderbank ist ein Leistungsträger, der kommunale Unternehmen und/oder soziale Institutionen mit zinsverbilligten Darlehen unterstützt, damit eine barrierefreie Stadt ermöglicht werden kann.

So werden Menschen mit körperlichen Einschränkungen nicht mehr benachteiligt
 

 

Förderprogramm

Mit dem Förderprogramm „IKU Barrierearme Stadt“ werden Investitionen gefördert, welche dafür sorgen, dass eine Reduzierung oder auch komplette Beseitigung von Barrieren für Menschen mit körperlichen Einschränkungen, ob in jungen Jahren oder auch für ältere Menschen.

Gefördert wird dieses Vorhaben über zinsgünstige Darlehen, die eine maximale Laufzeit von zehn Jahren anbieten.

Die Grundlage dieser Bauvorhaben beinhalten aber Stadtteil Entwicklungsprojekte oder diese müssen zumindest davon abzuleiten sein.
 

 

Voraussetzungen für die Förderung


Antragsberechtigt sind für diese Bauvorhaben die kommunalen Unternehmen der Stadt sowie gemeinnützige Organisationsformen, die auch die Kirche beinhalten.

Außerdem können auch Unternehmen, die im Rahmen der Öffentlich-Privaten Partnerschaften (ÖPP- Modelle) einen Antrag stellen, die einen Gruppenumsatz vorweisen, der niedriger als 500 Millionen Euro aufweisen.

Diese Kredite werden vergeben nach den einzelnen Vorhaben.

Bei Großprojekten wird eine Gliederung in sachliche, räumliche oder auch zeitliche Vorhabensabschnitte eingeteilt.

Jeder Vorhabensabschnitt wird jedoch als Einzelvorhaben geltend gemacht.

Alle Maßnahmen müssen technischen Anforderungen der 

Barrierefreiheit-Norm DIN 18040-1 entsprechen, vordergründig aber auch der Norm DIN 18040-3.

Auszuführen sind diese Arbeiten grundsätzlich durch ein Fachunternehmen dieses Handwerks.

Alle Arbeiten werden gefördert, die der fachgerechten Ausführung wie auch den förderfähigen Maßnahmen erforderlich sind.

Außerdem sind die Planungs- und Beratungsleistungen und auch die Kosten für Nebenarbeiten beinhaltet, die zu einer ordnungsmäßigen Fertigstellung des Investitionsobjektes benötigt werden. 

Es werden aber keine Umschuldungen für bereits fertiggestellte Objekte übernommen.

Es spielt auch keine Rolle dabei, ob es sich um durchfinanzierte und wohnwirtschaftliche Projekte handelt.

 

 

Fördermittel untereinander kombinieren

 

Eine Kombination mit anderen Förderprogrammen ist möglich, sofern die Summe aus Krediten, Zuschüssen und Zulagen die Höhe der Aufwendungen nicht übersteigt.
 

 

Die Form der Förderung

 

Bis zu 100 Prozent der Investitionskosten werden mit diesem Programm gefördert, allerdings darf der Betrag von 50 Millionen Euro pro Vorhaben nicht überstiegen werden.

Eine Kreditlaufzeit von 10 Jahren mit einer tilgungsfreien Zeit von 2 Jahren oder eine Laufzeit bis zu 20 Jahren mit einer tilgungsfreien Zeit von 3 Jahren stehen hier zur Verfügung.

Der Zinssatz wird für 10 Jahre festgeschrieben und der Antrag für die Bauvorhaben wird vor Beginn des Bauvorhabens bei der Hausbank gestellt.

 

 

Vorgaben zur Antragstellung

 

Ein entsprechender Nachweis für die Mittelverwendung ist vorzulegen.

 

 

Sitz der KFW-Bank


Palmengartenstraße 5 - 9 in 60325 Frankfurt.

Telefonnummer: 069 - 7431-0 oder 069 - 7431-2944.

Das Infocenter der Bank ist über die Telefonnummer 01801 33557 zu erreichen.

Hier fallen Kosten von 3,9 Cent/Minute an, wenn über das Festnetz telefoniert wird. Mobilfunkpreise fallen unterschiedlich aus. 

 

KfW-Förderprogramm "Barrierearme Stadt"